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54,28 kWp für mehr Eigenversorgung
Auf einem Gebäude unseres Hauptkomplexes in Plauen entsteht derzeit eine neue Photovoltaikanlage. 118 Module mit einer Gesamtleistung von 54,28 kWp sollen künftig rund 45.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugen.
Der erzeugte Solarstrom wird im gesamten Gebäudekomplex der Zentrale genutzt. Zu den größeren Verbrauchern gehören neben der Bürotechnik auch die vier Ladestationen für Elektrofahrzeuge, an denen bis zu acht Fahrzeuge geladen werden können. Insgesamt kann die Anlage einen großen Anteil des jährlichen Stromverbrauchs der Zentrale abdecken.
Neben 72 Modulen auf dem Flachdach werden 46 weitere Module an der Fassade zum Kundenparkplatz installiert. Die Ausrichtung der Fassadenmodule ermöglicht dabei eine effiziente Nutzung der verfügbaren Fläche.
Mit der eigenen Stromerzeugung reduzieren wir unseren externen Strombezug und damit auch die Stromkosten. Gleichzeitig können voraussichtlich rund 16 Tonnen CO-Emissionen jährlich vermieden werden. Nach rund zehn Jahren soll sich die Investition rechnerisch amortisiert haben. Für die Wirtschaftlichkeitsberechnung wird eine Nutzungsdauer von 20 Jahren angesetzt.
Die neue PV-Anlage ist zugleich Teil einer langfristigen Entwicklung: Bei künftigen Gebäudeerneuerungen und Neubauten sollen Möglichkeiten zur eigenen Energieerzeugung von Beginn an mitgedacht werden. Neben dem Ausbau von Photovoltaik setzen wir dabei unter anderem auf unsere Blockheizkraftwerke, Notstromversorgung und perspektivisch auch auf Speicherlösungen. Ziel ist es, den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten zu reduzieren, die Eigenversorgung zu erhöhen und die Energieversorgung der kritischen Infrastruktur auch bei möglichen Störungen resilient aufzustellen.
Für die neue PV-Anlage ist bereits ein batteriespeicherfähiger Wechselrichter vorgesehen. Ein Speichermodul soll zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt werden.


