ZWAV Trinkwasser

Blutgift Blei – Mitarbeiter lernen Neues

Bleirohr

Blei hat in der Trinkwasserinstallation nichts zu suchen, diese Aussage wird nicht nur durch Mediziner untermauert, sondern fordert auch das Bundesgesundheitsministerium. Blei ist ein Zellgift und lagert sich im menschlichen Körper ein. Es wird nicht abgebaut und führt zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Der zugelassene Grenzwert für Blei im Trinkwasser wird zum 1.12.2013 von aktuell 0,025 µg auf 0,010 µg gesenkt.

„Blei raus aus der Hausinstallation" lautet deshalb auch die Forderung von Außendienstmitarbeiter Chistoph Birkholz, der bei einem namhaften Armaturenhersteller angestellt ist.

bleifreie Amatur

Dort hat man sich bereits frühzeitig Gedanken gemacht wie beim Materialeinsatz für Armaturen der Bleigehalt verringert, oder gänzlich vermieden werden kann. „ Die ersten komplett bleifreien Absperrventile und Verbindungsstücke sind nun auf dem Markt“, so sagte Birkholz auf einer Mitarbeiterschulung. Die Rohrleger des ZWAV konnten sich kürzlich im Ausstellungsbus selbst ein Bild von diesen technischen Neuerungen machen. „Bleifreie Armaturen und Verbindungsstücke erkennt man daran, dass die Messingstücke nicht mehr so goldgänzend aussehen wie die Armaturen, die Blei enthalten“, so erklärte es Birkholz anschaulich. Die neue bleifreie Legierung lässt Messing matter und dunkler aussehen.

Schieber, Rohrnippel und andere Hausanschlussmaterialien aus bleifreiem Messing werden dazu beitragen, die Bleigehalte im Wasser dauerhaft senken zu können. Der ZWAV setzt deshalb im Hausanschlussbereich perspektivisch nur noch bleifreie Messingarmaturen zum ein. In den Trinkwasserlaboren wird genauestens geprüft und erfasst, welche Stoffe sich im Wasser befinden. Auch der Bleiwert findet dabei zunehmend Beachtung.

Wichtig auch für alle Hausbesitzer: Achten Sie bei der Auswahl von Rohrmaterialien aus Messing auf bleireduzierte oder bleifreie Ware. Auch in der Hausinstallation könnte das Wasser ansonsten wieder Blei aufnehmen und die Konzentration über die zugelassenen unbedenklichen Werte ansteigen. Wer gar noch komplette Hausinstallationen aus Blei besitzt, der sollte diese schnellstens austauschen lassen!

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